Drei Atemzüge am Anfang der Klasse bringen Dich gleich zu Beginn der Yogapraxis in Verbindung mit all den Möglichkeiten in Dir.

Wenn Du schon mal bei einer Strala Yoga Klasse mitgemacht hast, wird Dir aufgefallen sein, dass die Yogaklasse mit drei gemeinsamen Atemzügen beginnt und auch wieder beendet wird.

Was passiert hier und warum ist das so?
Zunächst einmal ist die Atmung ein Kernelement einer jeden Yogapraxis. Tiefe Ein- und lange Ausstattungen haben die wundervolle Eigenschaft, Bewegungen in unserem Körper anzustoßen und mit Leben zu füllen. Sie sind sozusagen der Treibstoff für die Bewegungen. Darüber hinaus hat eine bewusste Atmung die Qualität, mehr Fokus auf unser Gefühl zu lenken. Jede Einatmung schafft auf der körperlichen & mentalen Ebene mehr Raum zum Fühlen, zum Erkunden, zum Ausprobieren, damit Du Dich in der Ausatmung an dem Ort niederzulassen kannst, an dem Du Dich in dem Moment am besten fühlst. Drei Atemzüge am Anfang der Klasse bringen Dich gleich zu Beginn der Yogapraxis in Verbindung mit all den Möglichkeiten in Dir.

Routine schenkt uns Ruhe, Geborgenheit und Selbstvertrauen.

Für viele Yogis ist es eine Art ‚Ankommen‘ oder ’nach Hause kommen‘. Es ist ein Zeichen dafür, dass in diesem Moment nichts anderes wichtiger ist, als die Verbindung mit Dir selbst und das pure Sein auf der Yogamatte. Ein Gefühl, das sich nach einigen Yogaklassen als Gewohnheit einstellt. Menschen lieben Gewohnheiten & Routine. Routine schenkt uns Ruhe, Geborgenheit und Selbstvertrauen. Sie macht uns stark fürs Leben und schenkt uns Mut. Mit der Gewissheit einer weitgehenden Unveränderlichkeit, einem stabilen Fundament, sind wir bereit für das Abenteuer und haben die Kraft für die Eroberung des Neuen. Am Ende der Stunde wird Dich dieses Gefühl aus dem Yogastudio mit raus begleiten.

3 - eine magische Zahl

Warum atmen wir dreimal ein und aus?
Die Drei ist eine wahrlich allgegenwärtige Zahl. Sie ist ständig im Alltag präsent und begleitet uns in vielen Lebenssituationen… denn alle guten Dinge sind in der Regel Drei. Es wird dreimal auf Holz geklopft, wenn wir etwas besonders bekräftigen wollen. Dreimal lassen wir jemanden zum Geburtstag ‚hoch leben‘. Aus ganzheitlicher Sicht besteht jeder Mensch aus Körper, Geist und Seele. In der Religion sprechen wir von der heiligen Dreifaltigkeit und auch in der Märchenwelt ist die Dreiersymbolik ganz und gebe: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel.

1-2-3… und los. Die Zahl Drei symbolisiert uns einen Zustand, aus dem wir in irgendeiner Weise ‚bereit‘ hervorgehen. Sie gibt uns Sicherheit loszulegen und zu starten. Strala Yoga nutzt in den Bewegungen und Atemzügen gerne eine Wiederholung von dreimal.
Die erste Runde bringt Dich in den Flow.
Die zweite Runde lässt Dich hier tiefer einsinken und fühlen.
Die dritte Runde rundet die Erfahrung ab.

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Übung – 3 tiefe Atemzüge:
Wenn Du in diesem Moment gerne hier eintauchen möchtest, dann schließ‘ Deine Augen und richte den Fokus auf Deine Atmung.
Gönn Dir ein paar weiche & lange Ein- und Ausatmungen.

Mit der nächsten Einatmung atme tief durch die Nase ein und lang durch den Mund wieder aus.
Genieße den Moment und nimm Deine Atmung wahr.
– noch zweimal in Deinem Rythmus –
Atme tief durch die Nase ein, lass die Atmung durch den Mund wieder los.
Nimm das weiche Gefühl war und genieße die Ruhe.
– noch einmal in Deinem Rythmus –
Atme ein, atme aus.
Realisiere die Verbindung und den Raum, der durch Deine Atemzüge entsteht.

Ein Teil von etwas Größerem sein

Last but not least wirst Du merken, dass durch die drei gemeinsamen Atemzüge in einer Yogaklasse mehr entsteht. Die Gleichung ist einfach: Alleine Atmen ist schön und tut gut, gemeinsam Atmen multipliziert diesen Wert. Du wirst Teil von etwas Größerem.

Gemeinsame Atemzüge schaffen Verbindung – nicht nur mit Dir selbst sondern auch mit all dem Leben um Dich herum.