Bewegung bedeutet Freiheit. Freiheit bedeutet Bewegung.

Wünschen wir uns nicht alle ein bisschen mehr Freiheit im Leben?

„Think out of the box“ ist eine Redewendung, die in vielen Zusammenhängen und Strukturen immer mal wieder auftaucht. Sie steht dafür, dass es etwas Positives mit sich bringt, ab und zu mal über den Tellerrand hinaus zu schauen, die Gedanken auszuweiten und sich in Offenheit und einem innovativen Geist zu üben. Wie wäre es also, wenn Du Dich genau in diese Praxis einbringst und auch etwas freier in Deinen Bewegungen wirst, um neue Wege zu gehen und mehr Leichtigkeit zu finden? …fang‘ auf Deiner Yogamatte an und Du wirst erleben, dass Dich das was Du übst, auch in anderen Lebensbereichen mit mehr Freiheit beschenken wird.

Wie fühlt sich für Dich der Gedanke an, dass Du Dich ab sofort nicht mehr außerhalb Deiner Wohnung bewegen dürftest? Komisch oder vielleicht auch etwas beengend oder beängstigend? Verständlich. Wenn wir uns Raum nehmen oder nehmen lassen, vergeht ziemlich schnell der Spaß an dem, was wir tun. Wenn wir uns stattdessen die Erlaubnis geben, uns so weit und so offen zu bewegen, wie es nur möglich ist, kommen gewöhnlich direkt ein paar schöne Ideen oder Orte in den Kopf.
Ähnlich ist das auf der Yogamatte. Wenn wir uns die Freiheit lassen, uns so zu bewegen, wie wir uns gut fühlen…  wenn wir uns erlauben, dort zu ruhen, wo wir gerne verweilen, dann sind wir in Sachen Selbstfürsorge ziemlich optimal unterwegs und finden einen guten Zugang zu unserer Selbstheilung und unserem ganzen Potential an Kraft und Stärke.

Die tiefe Ruhe ist die Bewegung in sich selbst.

Aber wie soll es funktionieren, dass wir Ruhe in Bewegungen finden, um aus diesem Raum Kraft und Stärke zu schöpfen?
Die Antwort darauf ist ziemlich einfach – in dem die Bewegung die tiefe Ruhe in sich selbst findet.

Strala Yoga zielt drauf ab, unser parasympathisches Nervensystem zu aktivieren, durch dessen Adressierung der Körper in der Lage ist, zu entspannen. Im Gegensatz zu einigen anderen Yoga- oder Übungsformen, bei denen durch äußere Stressreize – durch Halten von Positionen, Erreichen von Zielen, Springen oder Nachdruck in Posen – der Körper in eine Art Alarmzustand versetzt wird und dadurch Durchblutung, Herzschlag und Atemfrequenz steigen, fokussiert sich Strala Yoga eher auf die gezielte Ansprache unserer Entspannungsnerven.
Sanfte, fließende und langsame Bewegungen sollen vermeiden, den Körper in eine Art Flucht- oder Kampfmodus zu versetzen – eine natürliche Reaktion auf Stressreize als Verteidigungssystem des Körpers, gesteuert durch Hormone wie z.B. Adrenalin und Noradrenalin oder aber auch Kortisol. Diese Hormone haben die Qualität, unsere Leistungsfähigkeit bei drohender Gefahr zu erhöhen und unser Herz-Kreislauf-System auf Trab zu bringen, um beispielsweise vor einem Tiger zu flüchten (…was glücklicherweise nicht allzu oft der Fall ist). Gleichzeitig machen die Hormone Körper und Geist allerdings auch stressanfälliger, münden oft in depressive Verstimmungen und Konzentrationsminderungen, Schlafstörungen, Lustlosigkeit, Übellaunigkeit und Gereiztheit. Das Schlaganfallrisiko, die Anfälligkeit für Diabetes oder Entzündungen steigt.

Es ist folglich wichtig, über das Ausüben oder Imitieren von Posen hinaus zu wachsen, um an die wirklich wertvollen Früchte des Yoga ranzukommen.

Treib' den Fluss nicht an, sondern lass ihn strömen.

In Sachen Bewegung können wir von der Natur alles lernen, was wir brauchen und wissen müssen, um uns die Praxis auf der Matte und das Leben leichter zu gestalten.
Schau Dir Wasser an – wie es ganz frei fließt, Hindernisse umwindet oder Berge versetzt, ohne mehr Energie aufzuwenden, als die ganz natürliche Beschaffenheit ohnehin einbringt.

Lass Dir genügend Raum auf Deiner Yogamatte. 
Beweg‘ Dich frei und grenzenlos. 
Mach‘ Dich weich und sanft in Deinen Gelenken.
Vergiss‘ die Posen und übe Dich in Deinen Bewegungen.
Beweg‘ Dich so, wie Du Dich gut fühlst.
Atme tief.