...aus dem Interview mit dem Yogajournal.

In der Online-Serie des Yogajournal Deutschland „6 Fragen an…“ beantworten Yogalehrern*innen, Yoginis und Yogis Fragen zu Liebe, Herzschmerz, Selbsterkenntnis und Yoga. Vielleicht können Euch die Fragen und Antworten von Anna ein bisschen fürs Leben inspirieren. 

Den originalen Beitrag findet Ihr hier.

1. Verrätst du uns deine größte Macke?

Ja, weil ich selber gerne drüber lache. Viele, die mich kennen, wissen bereits, dass ich für mein Leben gerne staubsauge. Die Macke daran ist, dass ich einen Anti-Staub-Fimmel habe. Das Positive daran ist, dass mich Staubsaugen alles andere drum herum vergessen lässt… eigentlich also eine Art Meditation.

2. Verrätst du uns, was deine Tattoos bedeuten?

Alle meine Tattoos drehen und wenden sich um die Liebe. Ich habe insgesamt vier Tattoos die entweder symbolisch ein Herz oder das Wort Liebe beinhalten. Zu jeder Bemalung gibt es eine kleine Geschichte. Kurz gesagt sind es für mich kleine Erinnerungen an Momente der Liebe… zum Yoga (siehe Logo meines Yogastudios), zur Selbstliebe, zum Sein und zur Essenz daraus, Liebe zu geben und Liebe zu empfangen.

3. Vervollständige den Satz: Herzschmerz ist…

…immer auch ein großes Potential für Wachstum.

4. Was bedeutet für dich Liebe?

Liebe ist für mich ein bedingungsloses Miteinander, ein erwartungsloses Füreinander. Liebe wächst, wenn genügend Raum für Selbstliebe bleibt. Ich sage den Menschen, die ich liebe immer wieder gerne: ich liebe dich, aber ich brauche dich nicht. Das klingt vielleicht etwas hart, für mich ist genau das aber die schönste Form zu lieben.

5. Verrätst du uns dein Lieblingsbuch und warum?

Ich bin nicht die größte Leseratte, obwohl ich einen Schrank voller Bücher habe, durch den ich immer mal wieder gerne durchstöbere. Hier überwiegen Sach- und Fachbücher vor Romanen oder Geschichten. Lange Zeit habe ich geglaubt, dass man nur aus Büchern schlau wird. Heute lerne ich am liebsten vom Leben, denn es reicht vollkommen aus, wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht und sich aus Erfahrungen nährt. Solltet Ihr an dieser Stelle doch auf eine Buchempfehlung warten, dann ist es aktuell Eckhart Tolle: The Power of Now.

6. Was ist deine Kraftquelle?

Meine Kraftquelle hat sich in den letzten Jahren ein wenig bewegt… von außen nach innen.
Einen besonders guten Zugang nach Innen habe ich, wenn ich mir selber genügend Raum lasse durch ausreichend Schlaf, Meditation oder Ruhephasen mitten am Tag. Aber auch schöne Gespräche oder Musik können mir einen guten Schub Kraft aus dem Inneren geben.